Camping Zelena Laguna, Marina

Campingurlaub in Istrien (Kroatien)

Wir haben uns in diesem Sommer kurzentschlossen Richtung Istrien aufgemacht. Aber der Zusatz „kurzentschlossen“ beschreibt das Problem vor dem wir standen. Campingurlaub in Istrien, wollen im Sommer verdammt viele machen. Gerade seitdem so manche Urlaubsregionen für viele Reisende nicht mehr in Frage kommen, wollen im Sommer sehr viele Campingurlaub in Istrien machen. Kroatien, gilt ja als „fast vor der Tür“, und lädt mit traumhaften Buchten zum Baden, vielen Sonnenstunden und guter Infrastruktur ein. Wenn glasklares Wasser, Fische, Korallen, Schnorcheln und Sonne, Sonne, Sonne – für dich ebenfalls super klingen, solltest du also weiterlesen.

Campingplatz finden

Da wie so häufig in Europa, auch in Kroatien das Freistehen mit dem Wohnmobil laut Gesetz nicht erlaubt ist und es fast keine Wohnmobilstellplätze gibt, kommt man um einen Campingplatz nicht herum. Viele raten, einen Platz zu reservieren. Aufgrund der relativ kurzen Anfahrtstrecke haben wir uns für Istrien im Norden Kroatiens entschieden. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Campingplatz. Ziel war es, für 5-7 Tage einen festen Platz zu haben. Wir haben uns Ende Mai um einen Platz für Juli bemüht. Beim 12ten Campingplatz hatte ich endlich Glück. Wir haben aufgrund intensiver Nachfrage einen Platz für 7 Tage bekommen, denn – Achtung – viele Plätze verlangen in der Hauptsaison einen Mindestaufenthalt von 7 Nächten.

Campingplatz Zelena Laguna
Unser Stellplatz auf dem Campingplatz Zelena Laguna

Wie wir zu unserem Campingurlaub in Istrien angereist sind, kannst du hier nachlesen. Angekommen am Campingplatz Zelena Laguna waren wir zuallererst einmal erschrocken darüber, dass Zelena Laguna eine eigene Ortschaft aus gleichnamigen Hotels, Apartmentanlagen und Campingplatz ist. Wobei selbst der Campingplatz schon fast eine eigene Postleitzahl verdient hätte. Ob aufgrund meiner penetranten Anfrage bei der Buchung oder einfach weil der Campingplatz restlos ausgebucht ist, wird uns ein etwas abseits liegender Platz direkt am Waschhaus und wie sich schnell herausstellt, über der Klärgrube, zugewiesen.

Nach kurzer Irritation, müssen wir feststellen, dass uns der uns zugewiesene Platz doch sehr gut gefällt. Denn von der Klärgrube bekommen wir absolut nichts mit – also kein Problem. Vor allem aber, stehen wir nicht mitten in den Parzellen, die alle bis auf den letzten Zentimeter belegt sind, sondern eben etwas Abseits und alleine.

Region Istrien

Der Zugang zum Wasser ist auch hier überall felsig (Achtung zum Teil wirklich scharfkantig!). Selbst für echte Barfuß Freunde an mancher Stelle eine Herausforderung. Der Campingplatz verfügt aber über einen perfekt angelegt gepflasterten Einstieg mit Badeleitern. Wir haben uns regelmäßig mit dem Fahrrad zu etwas ruhigeren Ecken aufgemacht. Da waren die Einstiege auch nicht wirklich schlechter, auch ohne künstliche Anlage.

Sollte man allerdings versuchen, etwas Urtümliches oder nicht Touristisches in der Region zu finden, freue ich mich über jeden Tipp. Wir jedenfalls haben nichts dergleichen entdecken können. Vielmehr hat man sich voll auf den Massentourismus eingestellt. Wenn man nicht will, braucht man den Campingplatz für mehrere Wochen nicht verlassen. Es gibt mehrere Restaurants – in denen eine >Reservierung< durchaus angemessen ist, wenn man einen Platz bekommen möchte – Läden (Lebensmittelshops, Bäcker, Bank, Kiosk etc.), sind vorhanden. Aber auch vor den Toren des Campingdorfes oder im nahegelegten Porec finden sich ausschließlich stark touristische Angebote. Wer also das touristische rundum-sorglos-Paket sucht, wird hier fündig.

Fazit

Wer einen Badeurlaub machen will, und dabei eine gute Infrastruktur für den täglichen Bedarf wünscht, für den ist die Gegend rund um Porec in Istrien wirklich empfehlenswert. Wer allerdings ein ruhiges, vielleicht sogar abgeschiedenes Plätzchen bevorzugt, der wird hier auf jeden Fall in der Hochsaison nicht glücklich. Aber ich habe schon häufiger auf anderen Seiten von guten Erfahrungen mit Campingurlaub in Istrien gelesen, dann aber tatsächlich häufig außerhalb der Saison. Zur Planung kann ich den ADAC Campingführer für Südeuropa empfehlen. Dann weiß man gleich welche Plätze in der Nebensaison offen sind. Auch kann man mit der Planungskarte gut die Route anpassen.

 

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