Ljubljana

Bei der Planung unserer Kroatienreise stand bei der Routenplanung schnell Slowenien auf der Liste. Da wir noch nie in Slowenien waren, stand fest, dass wir uns die Hauptstadt Ljubljana anschauen müssen, denn die liegt auf direktem Weg und lädt förmlich zu einer Verschnaufpause ein.

Wie in meinem Beitrag zu Slowenien  schon beschrieben sind wir aufs Geratewohl in die Innenstadt eingebogen. Hierfür haben wir die Ausfahrt 34 Ljubljana Center direkt ins Stadtzentrum genommen. Das ist auch mit größeren Mobilen kein Problem. Von der Verkehrssituation her hatten wir vermutlich großes Glück, denn es war wirklich gar nichts los auf den Straßen. In der Innenstadt gibt es einige öffentliche Parkplätze, z. B. in der Rimska cesta 1 (1000 Ljubljana): ein fußläufig zur Altstadt gelegener öffentlicher Parkplatz, auf dem offiziell auch Wohnmobile parken dürfen.

Bootstour auf der Ljubljanica

Ljublanica Bootstour
Ljublanica Bootstour außerhalb der Stadt

Von diesem Punkt aus haben wir Ljubljana dann zu Fuß erkundet. Bereits nach wenigen Schritten in der Fußgängerzone wurden wir angesprochen, an einer Bootstour auf der Ljubljanica teilzuhaben. Nachdem wir uns erst dagegen gesträubt hatten, haben wir dann doch zugesagt. Es stellte sich schnell heraus, dass wir nicht nur die Ausdauerfähigkeit der Kinder geschont, sondern auch für uns was Gutes getan haben. Das Ausflugsboot verfügte über eine kleine, gut sortierte Bar und somit konnten wir uns mit einem Glas Rotwein aus der Stadt schippern lassen.

Bootstour auf der Ljubljana
Bootstour auf der Ljubljana

Nach gut einer halben Stunde wurde dann gedreht und es ging dieselbe Tour wieder zurück in die Stadt. Am Anlegepunkt vorbei und weiter ins Stadtzentrum. Zwar liegt man aufgrund des Wasserspiegels weit unterhalb der Kaimauern, dennoch finde ich, man hat einen schönen Ausblick auf die Häuser.  Auf Höhe der Burg etwa wurde dann wieder gedreht und es ging zurück zur Anlegestelle. Für uns war das ein super Ausgangspunkt für einen weiterführenden Besuch der Altstadt.

Stadtrundgang Ljubljana

Im Anschluss an die Bootsfahrt sind wir dann zu Fuß weiter in die Altstadt spaziert. Da der Stadtkern nicht wirklich groß ist, ist das auch mit kleineren Kindern gar kein Problem. Ohne großen Plan sind wir einfach drauf los und haben uns ein wenig durch die Stadt treiben lassen. Wir waren allerdings Mittagszeit unterwegs, weshalb die meisten Geschäfte geschlossen waren und es insgesamt sehr ruhig in der Innenstadt war. Das Stadtbild veränderte sich gegen 16 Uhr wieder schlagartig als die Cafés & Restaurants wieder öffneten und das Leben wieder begann. Für uns schaute es so aus, als wenn man auch schöne Abende im Nachtleben verbringen kann. Da wir nur auf der Durchreise waren und mit kleinen Kindern unterwegs, ist das an der Stelle allerdings vorerst ausgefallen.

Auf jeden Fall schauen wir bei nächster Gelegenheit nochmal wieder in Ljubljana rein und schauen was wir noch entdecken können. Vor dem nächsten Besuch werde ich mich aber schon im Voraus etwas eingehender mit der Stadt beschäftigen und ein wenig gezielter ein paar Sehenswürdigkeiten für eine Stippvisite auswählen. Zum Beispiel den überdachten Marktplatz oder die Burg von Ljubljana.

 

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