Maremma (Toskana)

Mit dem Kauf unseres Karmann‘s gab uns der Vorbesitzer den Tipp die Maremma (Toskana) zu besuchen. Die Maremma ist der südlichste Zipfel der Toskana mit der Regionalhauptstadt Grosseto. Man versprch uns einen traumhaften Strand und Camping im Pinienwald. Klang für uns gut, also los. In der Folge sind wir drei Jahre in Folge im Herbst in die Region gefahren. Unser Anlaufpunkt, am Tyrrhenischem Meer mit Blick auf Giglio und Elba gelegen, die Etruskerstadt Castiglione della Pescaia. Die Bucht bietet einen langen Sandstrand wie kaum eine andere Region in Italien. Die Bucht beginnt im Norden mit Le Rochette und zieht sich bis zum Nationalpark der Maremma auf einer Länge von nahezu 20 Kilometern.

Die Bucht von Castiglione della Pescaia
Castiglione della Pescaia

Die Maremma (Toskana)

Sehr zu empfehlen ist auch ein Abstecher in die Provinzhauptstadt Grosetto. Von Castiglione ist es eine knappe halbe Stunde Fahrt. Besonders an Markttagen (Donnerstags von 8 – 13 Uhr) lohnt sich der Bummel durch die Altstadt entlang der Medici Mauern. Hier sei angemerkt, dass die Maremma zahlreiche Wochenmärkte bietet. Castiglione, Folonica etc. haben alle Ihre eigenen Markttage. Die Märkte werden auch nicht nur von Touristen bevölkert, sondern werden durchaus auch von Einheimischen genutzt. Weitere Details aus der Region findet ihr auch hier. Darüber hinaus gibt es hier auch noch einiges mehr über die Region.

Während im Norden der Bucht einige Campingplätze liegen, ist Castiglione della Pescaia von Hotels und Ferien Wohnungen umgeben. Allerdings würde ich hier nicht von Massentourismus sprechen. Liegt vor allem auch daran, dass es keinen direkten Autobahnanschluss und nur wenig ausgebaute Schnellstraßen gibt. Allerdungs wurde mir berichtet, dass es sich empfiehlt den Hochsommer zu meiden. Der Ort ist dann sehr überlaufen und soll insbesondere beim einzigen supermecado dem CoOp zu enormen Schlangen führen.

Campingplatz

Der Campingplatz Maremma Sanscouci liegt an der Hauptstraße und in Fahrradreichweite des Orts. Für mich persönlich einer der schönsten Plätze die ich bisher angefahren bin. Der Platz ist weniger parzelliert als das sich natürliche voneinander abgegrenzte Stellflächen im Pinienwald ergeben. An einigen Plätzen sieht man nicht mal mehr einen Nachbarn. Natürlich auch häufig nicht die Sonne… Im Sommer mit Sicherheit eine Wohltat, aber auch im September / Oktober durchaus schön für das Klima im Bus. Auch kulinarisch empfiehlt sich der Herbst für eine Reise. Denn hier haben Steinpilze Saison. Dazu folgt an anderer Stelle mal ein Rezept. Wer Fleisch mag und isst dem sei auch noch die regionalen Wildscheindelikatessen empfohlen. Die Tiere gelten manchem Einheimischem als Plage und manchmal stehen sie auch vor dem Bus um nach Nahrung zu suchen. Allerdings ist der lokale Braten der aus dem Ganzen Schwein (ganz ähnlich dem deutschen Spanferkel) nur eben auf Italienisch mit Kräutern aus der Region. Sehr zu empfehlen!


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