Sterzing – Südtirol

Sterzing – Südtirol

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass die Region Südtirol erheblich mehr zu bieten hat, als ich mir Jahrelang eingestanden habe. Für mich war die Region bisher vor allem Mittel zum Zweck auf der Reise weiter südlich. Klar ist es, gerade aus dem hohen Norden kommend immer wieder ein besonderes Hochgefühl über den Brenner kommend hinunter in die Täler zu fahren. Dennoch, zum ernsthaften verweilen habe ich Südtirol nie in Betracht gezogen. Ein Fehler!

Mein Eindruck änderte sich mit dem ersten Halt zur Übernachtung in Sterzing. Wir waren später als geplant losgekommen und daher erst zur Frühstückszeit über den Brenner gekommen. Daher haben wir auf dem Weg entschlossen mal zu schauen was die Straßenkarten uns an Möglichkeiten anbieten.

Wintersport

Bei späteren Besuchen habe ich das Eissacktal dann auch als Skiregion kennengelernt. Insbesondere für Kinder bietet das Skigebiet Ratschings-Jaufen eine tolle Betreuung und gute Bedingungen. Es ist ein wirklich kleines und überschaubares Skigebiet. Wenig Pistenkilometer, schöne Hütten und besonderes Schmankerl, man kann über den Jaufenpass bis ins Skigebiet hineinfahren. Aber mehr dazu in meinem Beitrag zum Skifahren.

Stellplätze

Im WInterurlaub konnte ich dann festgestellen, dass die Camping erprobten Italiener auch vor den Wintermonaten kein Halten machen. Das Foto zeigt den zweiten Wohnmobilstellplatz in Sterzing ist bei Minus 12 Grad. Also auch Wintercamping ist in der Region durchaus verbreitet.

 

Wintercamping Coop Stellplatz
Wintercamping in Sterzing

Der zewite offizielle Parkplatz liegt direkt am Ortseingang vom Norden auf der SS12 nach Sterzing einfahrend. Es handelt sich um die Gondelstation des Rosskopfs. Hier ist das nächtigen mit dem Wohnmobil offiziell erlaubt. Mehr als einen einfachen Sandplatz wird auch nicht geboten. Allerdings gibt es einen Bäcker, einen Getränkemarkt und in etwa 5-10 Minuten ist man im historischen Stadtkern Sterzings angekommen. Der Rosskopf bietet je nach Saison, auch die Möglichkeit mit der Gondel auf den Berg zu fahren und in einem der Gasthöfe einzukehren. Oder ein wenig wandern zu gehen. Außerdem bietet der Berg mit fast 10 km die angeblich längste Rodelbahn Italiens. In jedem Fall ein Ausflug wert. Aber auch der Ort ist wirklich schön, und eignet sich hervorragend um in den Urlaub zu starten. Allerdings ist gerade zu den Feiertagen und Ferienzeiten natürlich enorm viel Betrieb, da es für viele aus dem Süden Deutschlands nur eine kurze Anreise ist.

 

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