Wie ich zum Nomaden wurde..

Wieso wird man eigentlich Reisemobilist und hat Freude daran mit mehreren Personen auf kleinstem Raum lange Reisen oder sogar Urlaub zu vernbringen? Ich für meinen Teil könnte behaupten, es wurde mir in die Wiege gelegt. Jedenfalls entspricht es der Wahrheit, dass ich schon im Mutterbauch mit dem VW Bus gefahren wurde und auch danach meine ersten Fahrten ausschließlich im T2 stattfanden.

Durch Familienzuwachs wurden es schnell größere Alkovenmodelle und so wuchsen so mit der Anzahl der Familienmitglieder auch die die Wohnmobile. Natürlich kann ich mich an vieles von damals nicht mehr genau erinnern, aber für gewöhnlich sehe ich auf den Bildern in Spanien, Portugal, Frankreich, Irland, Polen oder an den deutschen Küsten nicht allzu unglücklich aus. So lautet auf jeden Fall ein Teil der Geschichte.

Ein anderer Teil ist, da es meine Eltern grundsätzlich an die Küsten zog entwickelte ich ebenfalls meine Vorliebe fürs Meer. Dann schon ein bisschen später kam mein jüngerer Bruder irgendwann auf die Idee Windsurfen auszuprobieren. Nach den ersten Versuchen waren wir ganz versessen darauf, zu lernen wie die anderen übers Wasser zu gleiten. Und so wurden schnell die Kinder die treibende Kraft wenn es hieß, was machen wir dieses Wochenende? Klar, Ostsee – Wohnmobil.

Bis ich volljährig war, bin ich so in gut 10 verschiedenen Wohnmobilen und sogar mal ein Jahr im Wohnwagen unterwegs gewesen. Direkt danach habe ich mir meinen ersten eigenen Traum erfüllt indem ich meinen eigenen VW Bus ausbauen konnte. Mit dem eigenen Bus, habe ich dann die ersten Reisen alleine unternommen. Als dann auf einmal mein eigener Nachwuchs ins Haus stand, habe ich mich aufgrund von Arbeit und Studium schweren Herzens vom Bus getrennt. Umso mehr freute ich mich, als völlig unerwartet wenige Jahre später der Karmann in mein Leben kam.

Camping m Pinienwald